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Wie entsteht Frieden?

Opfer - Täter - Retter: ein unheilvoller Kreislauf

Grundsätzlich gilt es zu unterscheiden zwischen dem, der Opfer ist und dem, der sich als Opfer empfindet.

  • Wer sich als Opfer fühlt, erwartet von anderen, dass sie dafür sorgen, dass es ihm gut geht.

  • Wer sich als Opfer fühlt, stellt für die Liebe unlösbare Bedingungen.

  • Wer sich als Opfer fühlt, blickt in die Vergangenheit.

  • Wer sich als Opfer fühlt, hält sich für unschuldig.

  • Wer sich als Opfer fühlt, beschuldigt andere und ist so zugleich Täter.

  • Wer sich als Opfer fühlt, kennt  kein schlechtes Gewissen.

In Beziehungen geht der Kampf meist um die Frage: Wer von uns beiden ist das größere Opfer? Die Position des Opfers ruft die Helfer auf den Plan. Jedes Opfer findet Helfer. Die Helfer halten den Kreislauf in Gang. Täter fühlen sich oft als Opfer, das erleichtert ihre Tat. Denn wer sich als Opfer fühlt, hat ein gutes Gewissen, auch wenn er das Böse tut. Wir alle stecken immer wieder - manchmal lebenslänglich - in diesen Rollen.

Anerkennen, was ist

Die Gegenwart annehmen zu dem Preis, den sie gekostet hat. Bedingungslos bitten (Ein Nein darf nicht schmerzen). Anerkennen, dass ich andere nicht ändern kann. Ich habe selbst dafür zu sorgen, dass es mir gut geht. Ohne Vorwurf kommunizieren. Das gilt fürs Reden genauso wie fürs Zuhören

Durch die Beantwortung der Frage: Was kann ich an dem anderen wertschätzen kommt etwas in Fluss. Der Opfer-Täter-Retter- Kreislauf wird durchbrochen, die Kreativität erwacht und Frieden beginnt.

Doris Moezer

Um als Friedensstifter zu wirken,

bedarf es persönlicher Integrität und Einfühlungsvermögen

Dag Hammarskjöld

Regeln für Friedensstifter

Dag Hammarskjöld

1953 – 1961 Generalsekretär der UNO, Verleihung des Friedensnobelpreis posthum 1961

 

1.    Achten auf die eigenen Motive

2.    Wertschätzung der Konfliktpartner

3.    Einfühlung in die Situation des anderen

4.    Kompromisslose Ehrlichkeit

5.    Bereitschaft, eigene Fehler einzugestehen

6.    Mut, Probleme klar zu benennen

7.    Geduld und Beweglichkeit

8.     Dem Konfliktpartner helfen, sein Gesicht zu wahren

 

Der innere Frieden

ist von einer solch gewaltigen heiligen Kraft begleitet, dass im scheinbar "Äußeren" nichts mehr Bestand haben kann, was nicht Frieden ist. Gewalt und Macht über "andere" schmelzen in diesem Schwingungsfeld dahin wie Schnee an der Sonne. Friede ist nicht nur das Gegenteil von Krieg, nicht nur der Zeitraum zwischen zwei Kriegen - Friede ist mehr: Friede ist das Gesetz menschlichen Lebens.

 

Alles im Leben ist heilig, auch das Leben der Tiere!

Der Frieden auf Erden, den sich jeder Mensch wünscht, kann nur durch eigene Bemühungen und Selbstverantwortung entstehen. Frieden beginnt im eigenen Herzen. Alle im Grundgesetz festgelegten Ausnahmeregelungen, die einen wirksamen Tierschutz verhindern und Tierversuche aller Art müssen neu überdacht werden, um zu einem anderen Bewusstsein für die Tiere zu gelangen. Auch Pelztierzucht ist Tierquälerei. Damit echter Tierschutz in Zukunft wirksam werden kann, muss sich weltweit ein neues Bewusstsein einstellen. Unwissenheit, Selbstbetrug und Heuchelei müssen der Erkenntnis und dem Mitgefühl weichen.

 

Frieden und Gewaltfreiheit

Wir werden vielleicht nie stark genug sein, in Gedanken, Worten und Taten vollkommen gewaltfrei zu sein. Doch wir sollten Gewaltfreiheit als unser Ziel vor Augen haben und ihm überzeugt entgegengehen. Das Erlangen von Freiheit, ob für einen Menschen, ein Land oder für die Welt, muss in genauem Verhältnis zu ihrem Fortschritt beim Erlangen der Gewaltfreiheit stehen.

Mahatma Gandhi