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1940 wurde ich in Posen geboren (mein Großvater war dort evangelischer Bischof). Ende Dezember 1944 flüchtete meine Mutter mit meiner Schwester und mir ins Allgäu, denn die Russen marschierten in Posen ein, mein Großvater starb vor Kummer kurz vor Weihnachten. Wenig später wurde das Pfarrhaus und die Kirche bei einem Bombenangriff dem Erdboden gleich gemacht. Und jeder einzelne Soldat, egal welcher Nationalität, ob Russe oder Deutscher erfüllte nur gehorsam seine "Vaterlandspflicht"! Wann wird man je verstehn??? Mein Vater starb 1947 an Entkräftung in russischer Gefangenschaft und wurde in einem russischen Massengrab bei Leningrad untergebracht. 

So kam es, dass ich in Füssen, mitten in den Bergen, ganz in der Nähe vom Schloss Neuschwanstein aufwuchs, weder behütet noch verwöhnt, voller Sehnsucht nach meinem Vater, den ich fast nur von Fotos kannte. Es war nicht die Zeit für Süßigkeiten oder Streicheleinheiten. Durchkommen und überleben war die Devise.

Meine Mutter musste als Krankengymnastin hart arbeiten, um uns Kinder durchzubekommen und so waren wir den ganzen Tag uns selbst überlassen. Wir lernten schon früh, den Bauern bei Kartoffel- und Heuernten zu helfen, Körner, Kräuter, Beeren und Fallobst zu sammeln und durch Kühe- oder Kinderhüten den Haushalt mit zu unterstützen. Eigentlich wollte ich als Kind Friseuse werden, aber meine Mutter schickte heimlich Fotos von mir zu einer Filmfirma und so kam es, dass ich 1957 einen Filmwettbewerb gewann und im selben Jahr in drei Filmen die Hauptrolle spielte.

Aber schon ein Jahr später, 1958 war Schluss damit. Ich verliebte mich, bekam das erste Heiratsangebot meines Lebens und heiratete mit 18 Jahren Karlheinz Böhm. Ich bekam drei Kinder von ihm und er jede Menge Filmangebote mit den schönsten Frauen als Partnerinnen. Während ich unser Haus im Tessin hütete und ein Kind nach dem anderen bekam, eilte er von einem Drehort zum anderen. Das konnte auf Dauer nicht gut gehen. Unsere Ehe hielt vier Jahre. 

Nach meiner Scheidung arbeitete ich in anderen Berufen. Ich probierte alles aus, was mich interessierte, schrieb und illustrierte Kinderbücher, verfasste ein vegetarisches Kochbuch und trat mit eigenen Chansons im Fernsehen auf. Später arbeitete ich mit Begeisterung als Rundfunksprecherin, arbeitete in einem Möbelhaus, war Lektorin und für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in einer großen Verlagsgruppe in München zuständig und noch später wurde ich Verwaltungsleiterin einer internationalen Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft. Zuletzt betreute ich als Verwaltungsleiterin die Ayurveda-Klinik in Kassel. Dort begann ich abends nach Dienstschluss zur Unterstützung des Heilungsprozesses mit den Patienten Lieder aus allen Weltreligionen in verschiedenen Sprachen zu singen. 

Schon als Kind habe ich gerne getanzt, musiziert und gesungen. Ich merkte schnell, harmonische Töne tun gut, denn Disharmonien und Krach waren mir zutiefst zuwider. Inzwischen weiß ich längst, alles ist Schwingung und Klang, jeder Mensch ist ein Instrument, das je nach Befindlichkeit harmonisch klingt oder verstimmt ist. Nur die richtigen Töne halten uns und unsere Umwelt in Harmonie und dadurch auch gesund und in Balance. Singen ist der Atem der Seele.

Es gibt so viele Religionen. Darüber mehr zu erfahren hat mich immer interessiert, doch bin ich überzeugt, dass es nur einen Gott gibt und der ist für alle da! Das instinktive Wissen um eine liebende, allmächtige Präsenz, mit der ich immer reden konnte, war für mich von Kindheit an so selbstverständlich wie die Sonne. Ebenso der Wunsch, den Dingen selber auf den Grund zu gehen. Die Frage nach dem Sinn hinter allem hat mich ein Leben lang begleitet und die Beschäftigung mit anderen Kulturen und anderen Religionen hat mich geprägt. Ich habe gelernt, dass ich das, was ich in der Welt verändert haben möchte, selbst leben muss.

Als meine Zeit in der Klinik endete, eröffnete ich in München ein Geschäft mit Geschenkartikeln. Es gab Engel, Meditations-CDs, Kerzen, Poster und Steine sowie eine Menge Bücher, die ich gut fand und den Kunden empfehlen konnte. Nach Einführung des Euro gingen jedoch die Umsätze merklich zurück und so gab ich nach fünf Jahren das Geschäft wieder auf. Kurz darauf entdeckte ich im Internet die Partei „Die Violetten – für spirituelle Politik". Ich war begeistert. Es gab zwar nur 100 Mitglieder in Deutschland, aber das sollte sich bald ändern.

 Ich gründete mit 28 Mitgliedern den Landesverband in Bayern und im März 2008 wurde ich zur Bundesvorsitzenden der Partei gewählt. Ich war mit der Absicht eingetreten, zum Wohle der Erde und ihrer Bewohner mit all meinem Wissen und meinen Möglichkeiten an einer Verbesserung mitzuwirken.Doch nach vier Jahren intensivster Aufbauarbeit kam langsam die Erkenntnis: Das kann es nicht sein. Wohlwollen und Achtsamkeit in Gedanken, Wort und Tat, die Grundpfeiler jeder spirituellen Entwicklung, all die schönen Worte auf den Flyern werden von so manchem Verantwortlichen nicht gelebt. Es gibt in dieser Partei dieselben Intrigen, Seilschaften und Machtkämpfe wie bei allen anderen.

Das hatte ich nicht erwartet, deshalb habe ich die Konsequenzen gezogen. Im Juni 2009 habe ich mein Amt niedergelegt und bin aus der Partei ausgetreten. Ich habe mir diese Entscheidung reiflich überlegt, doch ich konnte und wollte nicht mehr etwas im Außen vertreten, das im Inneren nicht gelebt wird.

Nähere Informationen hier: Vertrauensfrage Gudula Blau  und "was kleinen Parteien so passieren kann" . Vier Wochen nach der Europawahl erfuhr ich, dass der Spitzenkandidat Gandalf Lipinski eine langjährige Wicca Ausbildung (Hexenkult) hat. Nichts ist von Dauer - nun genieße ich meine neu gewonnene Freiheit.

Ich bin übrigens seit meiner Geburt Vegetarierin. Sprechen konnte ich noch nicht, aber sehr gut spucken! Jeder Besuch mit mir bei Bekannten oder Nachbarn wurde für meine Mutter zum peinlichen Risikofaktor. Sobald jemand mir wohlwollend ein Stückchen Huhn, Fleisch oder Wurst in den Mund steckte, spuckte ich es demonstrativ in hohem Bogen wieder aus. Auch Schläge konnten mein Verhalten nicht ändern. Der Grund lag auf der Hand: Ich verspürte einen heftigen Widerwillen gegen Fleisch, ekelte mich vor dem Geruch und konnte das natürlich mit 2 Jahren niemand erklären. Es ist dabei geblieben. Ich kann nichts und niemand essen, der Augen hat und der in lebendigem Zustand von meinem Teller flüchten würde. Daran hat sich bis heute nichts geändert.Die Tiere sind meine Geschwister, genauso wie die Menschen.

Ich respektiere und achte jeden, denn Glaubensgrundsätze, Dogmen und fundamentalistische Gedankengänge halte ich für den allergefährlichsten Virus der Erde. Leider scheint der Mensch heutzutage nur noch als Steuerzahler, Wähler, Haushalt oder Faktor zu existieren und dabei sind Mitmenschlichkeit, Wohlwollen und Achtung vor der Schöpfung immer mehr auf der Strecke geblieben. In der heutigen Zeit ist es jedoch wichtiger denn je, dass wir Menschen zusammenhalten und unser  Wissen achtsam und friedlich weiter tragen.

Ich bin überzeugt, dass nur ein grundlegender Bewusstseinswandel der Menschen uns alle retten kann. Viele Menschen würden wahrscheinlich sofort Vegetarier werden, würden sie vor ihrer Mahlzeit die schreienden, zuckenden Tiere im Schlachthaus sehen und müssten sie selbst töten. Noch wird Bruder Tier bei einem Großteil der Bevölkerung kein großer Wert beigemessen, er wird als Sache ohne Seele behandelt und der Faktor Schmerz und Leid wird dabei vollständig ignoriert. Die Behandlung der Tiere durch den Menschen ist schöpfungswidrig. So lange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben, das hat schon Leo Tolstoi erkannt.

Heißt es nicht ganz eindeutig "Du sollst nicht töten"? Warum nur wird dieses Gebot seit mehr als 2000 Jahren ignoriert? Es scheint so, als würde sich alle Welt immer nur wirtschaftlichen Interessen unterordnen. Dabei wissen wir seit Freud längst, dass Verdrängungen zu gesundheitlichen Störungen aller Art führen.Wegschauen hilft niemand, denn alles im Leben ist heilig, auch das Leben der Tiere. Und was bietet der Mensch seinem Bruder Tier? Tod unter qualvollen Schmerzen. Dieses Elend wird erst enden, wenn unser Bewusstsein sich gewandelt hat.

Ich selbst empfinde das Verzehren von Fleisch als maximale Energieverschwendung. Wertvolles Getreide, das die hungernde Bevölkerung ernähren könnte, wird an Tiere verfüttert. Tiere, die nicht als Lebewesen behandelt werden, sondern als Fleischlieferanten. Getreide in Fleisch umzuwandeln ist gegen jeden gesunden Menschenverstand, wenn man bedenkt, dass 47% der globalen Getreideproduktionen an Schlachttiere verfüttert werden, aber laut UNO Statistik täglich weltweit 43.000 Kinder an Hunger sterben! In den USA werden sogar 90% des angebauten Getreides an das Vieh verfüttert. Dabei würde eine sinnvolle weltweite landwirtschaftliche Lebensmittelerzeugung mühelos ausreichen, um die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren.

Mahatma Gandhi hat einmal gesagt: "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran erkennen, wie sie ihre Tiere behandeln!" Ich behaupte, nicht nur eine Nation kann man daran messen, sondern auch eine Partei und ihre Verantwortlichen.

Die Zahl der prominenten Vegetarier ist übrigens beachtlich: Pythagoras, Sokrates, Leonardo da Vinci, Thomas Alva Edison, Friedrich Nietzsche, Christian Morgenstern, Alexander von Humboldt, Wilhelm Busch, Albert Schweitzer, Wilhelm Furtwängler, George B. Shaw, Greta Garbo, Uri Geller, Frank Elstner, Reinhard Mey, Ruth Maria Kubitschek, um nur einige zu nennen. Ich glaube es lohnt sich, über einen Zusammenhang zwischen ihren außergewöhnlichen Leistungen und ihrer Ernährung nach zu denken. Der Mensch ist, was er isst.

Alle früheren Hochkulturen der Menschheit basierten auf einer Nahrung, deren Hauptgrundlage immer eine oder mehrere Getreidesorten waren. Die chronischen Zivilisationskrankheiten und Degenerationserscheinungen in der Bevölkerung begannen erst aufzutreten, als diese natürliche Grundlage verlassen und zu einer artfremden und zudem stark denaturierten Nahrung übergegangen wurde. Zahlreiche Studien haben längst gezeigt, dass zwischen dem Verzehr von Fleisch oder Fleischprodukten und dem Auftreten der verschiedensten Erkrankungen ein direkter Zusammenhang besteht. Fleischgenuss fördert z. B. alle Arten von entzündlichen Prozessen im Körper wie Arthritis, Arthrose, Rheuma sowie Dünn- und Dickdarmentzündungen.

Gesundheit bedeutet nichts weiter als Harmonie innerhalb unserer Zellen, unseres Körpers. Krankheit entsteht überall dort, wo die Zellen durch störende Schwingungen in Disharmonie geraten sind. Dazu gehören Neid, Zorn, Gier, Wut, Angst und Hass. Daher können Harmonie und Frieden auf Erden nur durch eigene Bemühungen und Selbstverantwortung entstehen, niemand kann uns das abnehmen. Alles andere ist Illusion, ist Unwissenheit. Frieden ist von keiner Religion abhängig, Frieden beginnt im eigenen Herzen.

 

Möge der Segen des Himmels mit dir sein

Möge Frieden auf Erden sein

Mögen alle fühlenden Wesen glücklich sein

September 2009

 Gudula Blau

Alles hat seine Zeit und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; einpflanzen hat seine Zeit,
ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit. Weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit.

Prediger 3

 

 

Augsburg

Freitag, 24. Januar 2020

Bio Hotel Bayerischer Wirt, Neuburger Straße 122
Beginn 19:00 - Ende gegen 22:00

Anton Styger

Ängste

und

Leidensmuster auflösen

Konflikte belasten uns, machen uns krank und rauben uns die Energie. Die Belastung durch dunkle Kräfte nimmt in der heutigen Zeit immer mehr zu. Wie kann man sich schützen? Anton Styger bietet regelmäßig intensive Gruppenheilungen an, um den Betroffenen von ihren Belastungen zu befreien. Erkennen von Leidens-und Schmerzmustern und deren Auflösung. Ablösen von negtiven Energien, Ängsten sowie von Astralwesen, Leiden und plagenden Allergien.

Mit Gruppenablösung und einer tiefen Heilmeditation

Heilung geschieht auf einer Ebene, die wir nur mit dem Herzen verstehen

xEnergieausgleich 30 Euro

Organisation und Anmeldung: Gudula Blau annapurnablau@web.de

Nähere Informationen: www.annapurnasshop.de

Sprache ist mehr als ein Mittel, mit dem wir Informationen übermitteln. Sie berührt Körper und Seele, kann heilen oder zerstören. Deshalb ist es do wichtig, Sprache wohltuend und heilend einzusetzen. Dabei geht es um das Bewusstwerden von Leidens- und Schmerzmustern
 und deren Auflösung, um das Lösen von unbewussten und hinderlichen Lebensprogrammen auf der Seelenebene. Ablösen von negativen Energien. Befreien von gefangenen Astralwesen, Leiden und plagenden Allergien.

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Augsburg 

Samstag, 25. Januar 2020

Bio Hotel Bayerischer Wirt, Neuburger Straße 122

Beginn: 10:00 Uhr – Ende gegen 18:00 Uhr mit Pausen 

Anton Styger 

Heilerseminar 

Fremdenergien erkennen - lösen - heilen

Anwendung in der Praxis, Loslösen und Befreiung von Seelen, Astralwesen und Astralwesenenergien Heilung für die Seele – Reprogrammierung, Lösen von unbewussten und hinderlichen Lebensprogrammen auf der Seelenebene. Ein umfassendes tiefgehendes Seminar, das Sie mit einer Fülle von neuem Wissen beschenkt.

Lernen, wie man andere von Belastungen befreien kann 

Bei diesem Seminar vertieft Anton Styger Ihr Wissen in Bezug auf karmische Leidensmuster und bietet Hilfestellungen bei anderen Menschen sowie Vergebungsarten an. Außerdem können Sie Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten bei den verschiedenen Ablösungen vertiefen.

 Energieausgleich: 140 

Organisation und Anmeldung: Gudula Blau: eMail: annapurnablau@web.de

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Augsburg

Sonntag, 26. Januar 2020 

Bio Hotel Bayerischer Wirt, Neuburger Straße 122

Beginn: 10:00 Uhr – Ende gegen 18:00 Uhr mit Pausen

Tagesseminar mit Anton Stygeraa

Alte Seelenverträge 

Ihre Macht und wie man sie auflöst 

Wie destruktive Seelenverträge unser Leben bestimmen

Die meisten von uns bringen aus früheren Leben alte Seelenverträge mit, die auch in diesem Leben wieder wirksam sind. Es sind Verträge, die mit unsichtbarer Tinte geschrieben wurden! In der Regel hat man diese Seelenverträge vor langer Zeit mit Familienmitgliedern, Eltern, Geschwister oder dem Partner abgeschlossen. Sie können aber auch Arbeitgeber, Nachbarn oder Freunde betreffen. Diese Seelenverträge können eine echte Last sein! Sie binden uns und hindern uns daran, endlich frei zu werden.Aber wir können diese Seelenverträge jederzeit ändern!

Mit großer Heilmeditation und Auflösen von alten Belastungen, überflüssigen Seelenverträgen, Leidensmustern und BlockadenEnergieausgleich:140 

Organisation und Anmeldung: Gudula BlaueMail: annapurnablau@web.de

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